Satzung des Vereins „nahe-miteinander“

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen „nahe-miteinander“.
(2) Er hat den Sitz in Bad Kreuznach
(3) Der Verein soll mit Zustimmung der Mitgliederversammlung in das Vereinsregister
eingetragen werden
(4) Nach der Eintragung in das Vereinsregister erhält der Verein den Namenszusatz „e.V“.
(5) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des Mehrgenerationen Wohnprojektes „nahemiteinander“.
Der Verein unterstützt seine Mitglieder in der gemeinschaftlichen Umsetzung
aller Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Mehrgenerationen Wohnprojekt
(2) Der Verein will der Vereinzelung der Menschen und der Entfremdung der Generationen
entgegenwirken sowie toleranzgetragenes Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlicher
Herkunft fördern sowie Menschen unterstützen, die in selbstbestimmter solidarischer
Gemeinschaft, insbesondere durch ein unterstützendes Zusammenleben von älteren und
jüngeren Menschen, leben wollen.
(3) Der Verein fördert intern wie extern die Spiritualität in Bezug auf die vorgenannten
Punkte. Hierzu wird er in seinen Räumen Seminare und Workshops anbieten und sich an
Camps beteiligen. Die Arbeit zielt auf ein friedvolles und tolerantes Miteinander der
Menschen ab.
(4) Der Verein ist frei von parteipolitischen, religiösen und ideologischen Bindungen.

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke " der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des
Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die seine Ziele
unterstützt. Es können auch Ehrenmitglieder ernannt und passive, z. B. fördernde Mitglieder
in den Verein aufgenommen werden.
(2) Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung
des Aufnahmeantrages ist nicht anfechtbar und bedarf keiner Begründung.
(3) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen
mit deren Erlöschen.
(4) Der Austritt eines Mitgliedes ist jederzeit zum jeweiligen Monatsende möglich. Er erfolgt
durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Eine Erstattung von bereits gezahlten
Mitgliedsbeiträgen erfolgt nicht.
(5) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder
trotz Mahnung es seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt, indem es
beispielsweise mit Beiträgen oder Umlagen länger als 6 Monate im Rückstand ist, so kann
es durch die Mitgliederversammlung mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Weitere
Gründe sind z.B.:
a) Vereinsschädigendes Verhalten,
b) Wissentlich falsche Angaben bei der Aufnahme,
c) Nichtentrichtung des Beitrages trotz zweimaliger Mahnung,
d) Straffälligkeit, fremdenfeindliches oder diskriminierendes Auftreten in der Öffentlichkeit,
e) Erkennbare Distanz zum Verein und Inaktivität.
(6) Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw.
Stellungnahme gegeben werden.

§ 5 Beiträge

(1) Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung.
Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in
der Mitgliederversammlung anwesenden Stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.
(2) Art und Höhe der von den Mitgliedern zu entrichtenden regelmäßigen Beiträge oder
anlassbezogenen Gebühren sind in einer von der Mitgliederversammlung verabschiedeten
Beitrags- und Gebührenordnung geregelt.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus 3 Mitgliedern
Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Schriftführer.
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, er vertritt den
Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die beiden Vorsitzenden sind bei Krankheit oder
Abwesenheit im Innenverhältnis alleine vertretungsbefugt. Scheidet einer der Vorsitzenden
aus, führt der andere die Geschäfte bis zur nächsten Mitgliederversammlung alleine.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 5 Jahren gewählt.
Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.
Die Vorsitzenden werden von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang
bestimmt. Mit Zustimmung der Mitgliederversammlung kann der Vorstand auch en bloc
gewählt werden. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer
Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.
(3) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins.
(4) Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens vier Mal statt. Die Einladung zu
Vorstandssitzungen erfolgt durch E-Mail oder Brief schriftlich unter Einhaltung einer
Einladungsfrist von mindestens 14 Tagen.
(5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse einstimmig.
(6) Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich
gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren
schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse
sind schriftlich niederzulegen und von diesen zu unterzeichnen.
(7) Aufgaben des Vorstands sind insbesondere
a. das Festlegen der Vereinsziele und –aufgaben zur Beschlussvorlage für die
Mitgliederversammlung,
b. Das Beantragen des Eintrags des Vereins ins Vereinsregister und das Erwirken der
Gemeinnützigkeit,
c. Das Führen der laufenden Geschäfte,
d. Das Erstellen eines Jahres- und Kassenberichts,
e. Das Vorbereiten und Leiten der Mitgliederversammlung,
f. Der Beschluss über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern (nach Beschluss
durch eine Mitgliederversammlung) sowie das Führen der Mitgliederliste,
(8) Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung erhalten. Diese
bezieht sich z.B. auf eine Kostenübernahme für den Besuch von Seminaren, Workshops,
Übernachtungskosten und Reisekosten. Eine Mitgliederversammlung entscheidet hierüber
mit einfacher Mehrheit.

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich einzuberufen.
Bis zum Einzug in eine gemeinsame Immobilie ist jedes monatliche Treffen i.d.R. am 1.
Samstag eines Monats eine Mitgliederversammlung. Terminverschiebungen sind rechtzeitig
bekannt zu geben. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand.
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das
Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 25% der aktiven Vereinsmitglieder
schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch E-Mail oder Brief
unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 2 Wochen bei gleichzeitiger
Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des
Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Versands der E-Mail oder des
Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die
letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
(4) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist
grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser
Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über
die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei
Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium
angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung
einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der
Mitgliederversammlung zu berichten.
Die Mitgliederversammlung entscheidet z. B. auch über
a) Gebührenbefreiungen,
b) Aufgaben des Vereins nach Vorschlag des Vorstandes oder Eingabe einzelner Mitglieder
über den Vorstand,
c) An- und Verkauf sowie Belastung von Grundbesitz,
d) Beteiligung an Gesellschaften,
e) Aufnahme von Darlehen
f) Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich,
g) Mitgliedsbeiträge,
h) Satzungsänderungen,
i) Auflösung des Vereins.
(5) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig
anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied
hat eine Stimme.
(6) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit
gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 9 Aufwandsersatz

(1) Mitglieder – soweit sie vom Vorstand beauftragt wurden – und Vorstandsmitglieder
können Aufwendungen erstattet bekommen, die ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit für den
Verein entstanden sind. Dazu gehören insbesondere Reisekosten, Verpflegungsmehraufwendungen,
Porto und Kommunikationskosten, Workshop- und Seminarkosten,
Übernachtungskosten. Eine Mitgliederversammlung entscheidet hierüber mit einfacher
Mehrheit.
(2) Der Nachweis erfolgt über entsprechende Einzelbelege und ist spätestens 6 Wochen
nach Ende des jeweiligen Quartals geltend zu machen.
(3) Soweit für den Aufwandsersatz steuerliche Pauschalen und steuerfreie Höchstgrenzen
bestehen, erfolgt ein Ersatz nur in dieser Höhe.

§ 10 Satzungsänderung

(1) Für Satzungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder
erforderlich. Für Änderungen des Satzungszwecks ist eine Mehrheit von 9/10 der
erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der
Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt
bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung
sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen
Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese
Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

§ 11 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind
schriftlich niederzulegen und vom 1. Vorsitzenden zu unterzeichnet.

§ 12 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der
Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach
rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Kinderhospiz Bärenherz, Bahnstr. 13,
65205 Wiesbaden, das - es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige
oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Als Liquidatoren werden die zuletzt gewählten Vorstandsmitglieder bestellt.

Stand Februar 2018

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(Ort) (Datum)

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(Unterschriften)